Bundesarbeitskreis
Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender und Intersexuelle in ver.di



Adressen und AnsprechpartnerInnen Die Liste der lesbisch-schwulen Gewerkschafts- und Berufsgruppen soll InteressentInnen die Möglichkeit geben, sich bei Fragen vor Ort beraten zu lassen oder selbst mitzuarbeiten. Zur Liste (Kontakte)


Bundesarbeitskreis LSBTI in ver.di ruft zur Teilnahme an den Demonstrationen gegen Nazis auf!


Nicht erst seit die verabscheuungswürdigen Morde durch das Zwickauer Trio bekannt sind, wissen wir, wozu Nazis heute in der Lage sind. Wie schon so oft versuchen diese mit kriminellen Mitteln und menschenfeindlichem Gebaren, unsere offene Gesellschaft zu zerstören. Ob ein von der NPD organisiertes Kinderfest, Flugblätter gegen Minderheiten vor Schulen oder Hetzparolen am Stammtisch gegen Menschen mit Migrationshintergrund.
Sie wollen mit allen Mitteln ihren Ungeist auf den Straßen und Plätzen verbreiten. Mit Fackeln und martialischem Auftreten versuchen sie besonders bei andersdenkenden, -fühlenden oder -aussehenden Menschen, also auch und insbesondere bei Lesben, Schwulen oder Transidenten Menschen Angst zu schüren und Machtansprüche für ihre zutiefst menschenverachtende Ideologie anzumelden. Dem wollen wir mit bunten Demonstrationen und Zivilcourage entgegentreten! Dazu braucht es alle Menschen, die für ein Leben ohne Angst und Hass eintreten.

mehr...


Mit „40 auf einen Streich“ - sofortige Gleichstellung von Lesben und Schwulen!


Nachdem die Bundesregierung in einer Antwort auf eine Große Anfrage “10 Jahre Lebenspartnerschaftsgesetz – Gleichstellung für Lesben und Schwule” in der vergangenen Woche auf 40 Seiten Diskriminierung – 40 Seiten mit allen Ungerechtigkeiten für schwul und lesbische Verpartnerte im Bundesrecht 2012 auflistet, gibt es für den Bundesarbeitskreis LSBTI von ver.di nur eine Lösung: 40 auf einen Streich- entweder durch sofortige und vollständige Öffnung der Ehe auch für gleichgeschlechtlich Liebende oder durch ausdrückliche Erweiterung des Artikel 3 des Grundgesetzes, was die Unwirksamkeit aller abweichenden Regelungen zur Folge hätte.

Die Beschlusslage innerhalb von ver.di ist eindeutig. Auf jedem Gewerkschaftskongress bisher von ver.di, dem höchsten Entscheidungsgremium der Gewerkschaft, wurde in verschiedenen Anträgen betont, dass man sich gegen die Benachteiligung von LSBTI wendet und für die Erweiterung des Artikel 3 des Grundgesetzes eintritt.


BAK LSBTI fordert Gleichbehandlung in Tarifverträgen


Der Bundesarbeitskreis LSBTI hat zum Jahresende 2011 nochmals die Mitglieder des Gewerkschaftsrates und der Tarifpolitischen Grundsatzabteilung angeschrieben und aufgefordert, sich für die sofortige Umsetzung der gleichen Bedingungen für eingetragene Lebenspartner in allen Tarifverträgen einzusetzen. Da dies noch immer nicht in allen Bereichen von ver.di gleichermaßen umgesetzt wurde müssen sich noch immer Mitglieder an den Bundesarbeitskreis wenden um Hilfe und Unterstützung bei der Durchsetzung ihrer Rechte einzufordern.

mehr...


Frank Bsirske protestiert gegen ADS-Kürzung - Bundesregierung beschneidet Aktivität der Antidiskriminierungsstelle


Im Vorfeld der angekündigten Mittelkürzung der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) hatte unser Bundesarbeitskreis LSBTI in seiner Sitzung am 22./23.10.2011 beschlossen, dass ver.di gegen dieses Vorhaben entschieden auftreten muss. Dementsprechend appellierte der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske in einem Schreiben an die Mitglieder des Haushaltsausschusses sowie an die Fraktionsvorsitzenden und die Parlamentarischen Geschäftsführer, die Einschränkungsbeschlüsse zurückzunehmen. Bsirske wies darauf hin, dass das AGG z. B. im Bereich der Genderpolitik oder auch in Bezug auf die sexuelle Orientierung (Gleichbehandlung von Ehe und Lebenspartnerschaften) wesentlich dazu beigetragen hat, die Gleichstellung voranzubringen.

Bsirske: „Gerade die Öffentlichkeitsarbeit gehört zu den zentralen gesetzlichen Aufgaben der Antidiskriminierungsstelle des Bundes und ist für die Informationsarbeitsarbeit zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz und die Prävention von Diskriminierung unabdingbar.“

mehr...


ver.di bunt und queer auf dem ver.di-Bundeskongress


Die weit über tausend Delegierten und Gäste des ver.di-Bundeskongresses kamen täglich durch die Licht durchflutete Messehalle im Leipziger Kongresszentrum, und somit auch zum Infobereich unseres Bundesarbeitskreises LSBT. Zwischen ver.di-Jugend und der Abteilung Frauen- und Gleichstellungspolitikplatziert, hatten wir erhöhte Aufmerksamkeit, nicht nur wegen unseres Themas „Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender“ mit der Ergänzung „Intersexuelle“.

mehr...


Warum Gewerkschafter/innen beim Papstbesuch in Berlin demonstrierten


Anlässlich des Besuchs von Papst Benedikt XVI. am 22./23. September in Berlin bekräftigte die Vorsitzende des DGB-Bezirks Berlin-Brandenburg, Doro Zinke, in einer Pressemeldung das Recht auf Gleichbehandlung aller Menschen ungeachtet ihres Geschlechts oder ihrer sexuellen Identität: „Berlin ist Hauptstadt der Toleranz gegenüber unterschiedlichen Lebensweisen, die Berliner Verfassung verbietet ausdrücklich die Diskriminierung wegen des Geschlechts oder der sexuellen Orientierung.“

mehr...


Der Papst kommt! Aufruf zur Demonstration am 22.09.2011


Die schwul-/lesbischen Arbeitskreise von ver.di haben als Erstunterzeichner die Resolution und den Demonstrationsaufruf gegen die menschenfeindliche Geschlechter- und Sexualpolitik des Papstes unterzeichnet. Wir rufen alle ver.di- und DGB-Arbeitskreise auf, sich an der Demonstration am 22.9.2011 in Berlin gegen die menschenfeindliche Geschlechter- und Sexualpolitik des Papstes beteiligen. Start ist um 16:00 Uhr am Brandenburger Tor in Berlin.

mehr...


Seminar „Konfliktlösung am Arbeitsplatz aus Sicht von Lesben, Schwulen und Transgendern“


vom 02.09. bis 04.09.2011
im ver.di-Bildungs- und Begegnungszentrum „Clara Sahlberg“,
Koblanckstraße 10, 14109 Berlin

mehr...


ver.di fordert Nachbesserungen für eingetragene Lebenspartnerschaften im Beamtenrecht


Zur geplanten abschließenden Lesung des "Entwurfs eines Gesetzes zur Übertragung ehebezogener Regelungen im öffentlichen Dienstrecht auf Lebenspartnerschaften" am 30.06.2011 im Deutschen Bundestag (BT-Drs 17/3972) hat ver.di, vertreten durch das Beamtensekretariat und den Bundesarbeitskreis LSBT im Interesse unserer lesbischen und schwulen Kolleginnen und Kollegen nochmal eine eindeutige Presseerklärung abgegeben, zur Deutlichmachung, dass wir mit der Vorgehensweise nicht einverstanden sind, und dass wir unsere Kolleginnen und Kollegen dabei selbstverständlich unterstützen, ihre vom EuGH zugebilligten Rechte auch durchzusetzen.


Für ein LGBT-freundliches Russland: Protest vor der russischen Botschaft zum Berliner CSD


Wie zuletzt vor 2 Jahren hatte der Bundes- und Landesarbeitskreis LSBT von ver.di  auch diesmal mit zum Protest am 25. Juni 2011 vor der Russischen Botschaft Unter den Linden in  Berlin aufgerufen.
 
Hintergrund war, dass am 28. Mai der sechste CSD in Moskau stattfinden sollte. Die Demonstration von Schwulen, Lesben, Bisexuellen und Transgendern war von den russischen Behörden zum sechsten Mal verboten worden, trotz Urteilen des Europäischen Gerichtshofes, dass frühere Verbote gegen die Menschenrechte verstoßen haben. Die Polizei verhaftete 18 Aktivisten, 15 davon aus Russland. Zeitgleich ließ sie Neonazis demonstrieren und diese teilweise auf Teilnehmer einschlagen. Mehrere Aktivisten wurden verletzt, eine Teilnehmerin musste mehrere Tage im Krankenhaus verbringen.

mehr...


Gelungener Auftakt zum Christopher-Street-Day in der ver.di-Zentrale


Punkt 18.30 Uhr startete die ver.di-Landesbezirksleiterin Susanne Stumpenhusen am 22. Juni die Eröffnungsveranstaltung zur Ausstellung „WALK WITH PRIDE“ mit dem traditionellen Aufziehen der Regenbogenfahne vor dem ver.di-Haus. Drei Tage vor dem Berliner Christopher-Street-Day (CSD) setzten ver.di und der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) mit der Veranstaltung in der ver.di-Zentrale am Berliner Spreeufer klare politische Zeichen im Kampf für die Menschenrechte und das unantastbare Recht auf sexuelle Selbstbestimmung und Geschlechtsidentität weltweit. Die bis Ende Juli in der ver.di-Galerie zu besichtigende Ausstellung dokumentiert Bilder des US-amerikanischen Fotografen Charles Meacham, der im letzten Jahr zahlreiche CSD-Demonstrationen und hier mutige Menschen in Ländern Osteuropas und Asiens begleitete, die trotz gewalttätiger Übergriffe für ihre Rechte eintreten.

mehr...


Walk with Pride Ausstellung 16.06.-31.07.2011 in der ver.di Bundesverwaltung


Anlässlich des 33. Berliner CSD möchten wir die Gelegenheit nutzen, auch auf die Länder/Regionen hinzuweisen, in denen z.B die Ausübung von einfachsten Menschenrechten, wie Demonstrationsfreiheit auch für Lesben und Schwule noch immer nicht gegeben ist.
Wir hoffen, dass wir viele Menschen mit unserer Ausstellung erreichen, um zu zeigen, dass wir uns solidarisch erklären mit der Comunity in Osteuropa..
Die Ausstellung ist noch bis zum 31.07.2011 täglich in der ver.di Bundesverwaltung zu besichtigen.


Der Papst kommt!


Aufruf zur Demonstration am 22.9.2011

Die schwul-/lesbischen Arbeitskreise von ver.di haben als Erstunterzeichner die Resolution und den Demonstrationsaufruf gegen die menschenfeindliche Geschlechter- und Sexualpolitik des Papstes unterzeichnet. Wir rufen alle ver.di- und DGB-Arbeitskreise auf, sich an der Demonstration am 22.9.2011 in Berlin gegen die menschenfeindliche Geschlechter- und Sexualpolitik des Papstes beteiligen. Start ist um 16:00 Uhr am Brandenburger Tor in Berlin.

mehr...


Schwul-lesbische Karrieremesse mit Gewerkschaftsbeteiligung


Wer sich im Beruf als lesbisch, schwul oder transsexuell outet, muss heute noch mit einem Bruch in der Berufskarriere rechnen. Gerade deshalb sei es wichtig, dass Unternehmen klare Zeichen gegen Diskriminierung setzen, wie hier auf der MILK-Karrieremesse in Berlin. So der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit, der Schirmherr der MILK Karrieretage, am 28. Mai 2011 in seiner Begrüßungsrede an die Teilnehmer/innen und Veranstalter/innen. Eigene Erfahrungen mit diesem Thema kenne er hinreichend. Selbst wenn er auf sein vor nunmehr 10 Jahren vollzogenes Outing von Pressevertretern aktuell angesprochen werde, dass „homosexuell“ heute doch nichts besonders zu Betonendes mehr sein sollte, so merken diese Leute offenbar gar nicht, das in dieser Fragestellung „das Besondere“ gerade von ihnen betont und über die Medien weiterverbreitet werde.

mehr...


EU-Richter stärken homosexuelle Partnerschaften


Die obersten EU-Richter haben in einem weiteren Grundsatzurteil die Rechte gleichgeschlechtlicher Lebenspartner in Deutschland gestärkt. Schwule und Lesben, die in einer eingetragenen Partnerschaft leben, haben demnach die gleichen Rentenansprüche wie Mann und Frau in einer Ehe.

(EuGH/dpa/red) In fast allen Medien wird heute über die zweite schallende Ohrfeige berichtet, die sich die Bundesrepublik Deutschland beim EuGH wegen der noch immer fehlenden Gleichstellung von homosexuellen Paaren geholt hat. Sind gleichgeschlechtliche Partnerschaften rechtlich vergleichbar mit Ehen zwischen Mann und Frau? Die Richter am EuGH sagen eindeutig Ja, und geben damit auch einen deutlichen Fingerzeig in Richtung fehlende steuerliche Gleichstellung – damit wird nun auch der letzten Bastion staatlicher Diskriminierung von Homosexuellen in Deutschland der Kampf angesagt.

mehr...


Schutz von Menschen mit HIV ins Gesetz!


Unter der Überschrift: Schutz von Menschen mit HIV ins Gesetz! hat die Deutsche Aids-Hilfe zum Tag der Arbeit (1.5.) 2011 einen Themenblog veröffentlicht, der sich mit dem Thema HIV und Arbeit auseinandersetzt. Weitestgehend werden dort die gemeinsamen Thesen und Feststellungen aus dem gemeinsamen Kalender HIV+Arbeit 2011 von DAH und ver.di/DGB noch einmal verdeutlicht und erläutert. Dazu führte Peter Rehberg ein Interview mit Sprecher des Bundesarbeitskreises LSBT, Carsten Bock

mehr...


50.000 Unterschriften für Schutz der sexuellen Identität im Grundgesetz


Am 30.03.2011 haben der Lesben- und Schwulenverbandes (LSVD), Vertreter des ver.di-Bundesarbeitskreises LSBT sowie Mitglieder weiterer Organisationen dem Bundesjustizministerium neun Pakete mit Unterschriftenlisten übergeben, in denen die Ergänzung des Gleichheitsartikels 3 des Grundgesetzes um das Merkmal „sexuelle Identität“ gefordert wird.

mehr...


Workshop „Rassismus – Rechtsextremismus“


Sitzung des Bundesarbeitskreises vom 20.-22. Februar 2011 in Berlin

Ein wichtiger „Themenbock“ im Rahmen der Sitzung war das Referat und die Diskussion zum Thema „Rassismus – Rechtsextremismus“. Eingeladen wurde dazu ein Mitarbeiter des ver.di-Arbeitskreises ZAKO (Zentraler Arbeitskreis Offensiv gegen Rassismus und Rechtsextremismus). Die Zusammenarbeit der ver.di-Gruppen/Arbeitskreise mit dem gemeinsamen Ziel der Bekämpfung von Diskriminierung aufgrund der ihnen zugeschriebenen „Gruppenmerkmale“ versteht sich zwar eigentlich von selbst. Sie muss aber, wie schon die in dieser Hinsicht recht unterschiedliche Beteiligung an der ver.di-Tagung „4 Jahre AGG“ im letzten Jahr zeigte, von den Beteiligten auch mit Nachdruck gewollt und konkret organisiert werden.

mehr...


Wandkalender HIV & Arbeit 2011


Auch wenn in Deutschland weniger Menschen von HIV betroffen sind und die Lebenserwartung und Lebensqualität der Menschen mit HIV/Aids höher ist als anderswo in der Welt, ist ein Problem überall gleich: ihre Diskriminierung und Stigmatisierung am Arbeitsplatz. ver.di setzt sich deshalb für den Schutz aller Menschen mit HIV vor Diskriminierung ein.

Mit diesem Kalender wollen wir bestehenden Ängsten vor HIV und Aids im beruflichen Kontext begegnen und zu einer wirksamen Verständigung beitragen.

mehr...


ver.di-Tagung „4 Jahre AGG“: Diskriminierungsschutz in der Praxis oft mangelhaft


Der schwule Kollege erhielt zwar Recht, doch in der Firma war die Stimmung gegen ihn auf dem Nullpunkt. Er kündigte und sucht seit dem einen neuen Job. Auf der am 21.08.2010 in der ver.di-Bundeszentrale durchgeführten Tagung „4 Jahre Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz“ stand die Erfahrung mit der praktischen Umsetzung des AGG im Mittelpunkt der Betrachtung. Die Berichte der Kolleginnen und Kollegen im Veranstaltungssaal waren ernüchternd bis erschütternd. Noch immer ist in vielen Betrieben und Verwaltungen das AGG in der täglichen Praxis noch nicht angekommen, auftretende Beschwerden werden unzulänglich verfolgt.

mehr...


Arbeitstagung "4 Jahre Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG)"


Wo stehen wir heute in ver.di, was haben wir rechtspolitisch und betrieblich erreicht?

Im Mittelpunkt der Tagung stehen die praktischen Erfahrungen mit dem AGG in den letzen vier Jahren und die Aufträge und Beschlüsse unserer Gewerkschaft zur Gleichbehandlungspolitik in der Arbeitswelt. Mit der Tagung wollen wir den rechtspolitischen Status kritisch bewerten, unsere bisherige betriebliche Praxis reflektieren. Und wir wollen beraten, wie wir unser politisches Engagement gegen Diskriminierungen verstärken können. Diese Einladung richtet sich an betrieblich engagierte ver.di-Mitglieder aus allen Fachbereichen, an Kolleginnen und Kollegen aus gewerkschaftlichen Gruppen und Arbeitskreisen: Frauen, Migrantinnen und Migranten, Schwerbehinderte; Jugend, Senioren, Erwerbslose sowie Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender.

Die Tagung findet am 21. August 2010 von 11 bis 16:30 Uhr in der ver.di-Bundesverwaltung statt. Die ver.di-Bundesverwaltung übernimmt die notwendigen Fahrtkosten. Übernachtungskosten werden nicht erstattet. Anmeldeschluss ist der 7. August 2010.


Respekt! - 100 Menschen - 100 Geschichten


Neuerscheinung im Bund-Verlag!

Respekt ist die Grundlage unserer Zivilgesellschaft - von allen gefordert, aber längst nicht jedem gezollt. Wer vom anderen Anerkennung und Akzeptanz erwartet, muss selbst Verantwortung übernehmen und klar Position beziehen - gegen Benachteiligung Einzelner, Diskriminierung gesellschaftlicher Gruppen, Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit. Gefragt ist glaubwürdiges Engagement, das besonders Jugendlichen konkret vermittelt, wie wichtig das Eintreten für gegenseitigen Respekt ist.

Der hochwertige Bildband versammelt zu diesem drängenden gesellschaftlichen Thema die unterschiedlichen Geschichten von 100 Menschen. Sportler, Musiker, Schauspieler und viele andere Prominente berichten in kurzweiligen Interviews über ihre Erfahrungen im Umgang mit Respekt. Sie erzählen auf eine sehr private Weise von spannenden, interessanten, berührenden, lehrreichen, lustigen und traurigen Begegnungen mit anderen Menschen. Die Erzählerinnen und Erzähler ergreifen Partei, setzen sich ein, zeigen Zivilcourage. Alle Interviews kann man sich anschauen - auf den beiliegenden DVDs. Gleichzeitig wird klar, dass es keine einheitliche Übersetzung für den Begriff Respekt gibt. Das Wort hat für jeden Menschen eine individuelle Bedeutung, die sich aus seiner ganzen privaten Lebensgeschichte entwickelt hat.

video Bund-TV...

Bestellseite Bund Verlag...


Plakatausstellung "Europa stoppt Homophobie"


Noch immer findet Homophobie in vielen Ländern, leider auch in Europa im persönlichen und öffentlichen Leben in verschiedener Form statt, beispielsweise durch das Schüren von Hass und die Aufstachelung zu Diskriminierung gegen Lesben und Schwule, Bisexuelle oder Transgender, das Lächerlichmachen, verbale, psychische und physische Gewalt sowie Verfolgung und Mord, Diskriminierung unter Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz, ungerechtfertigte und nicht vertretbare Einschränkungen von Rechten, die oft mit Belangen der öffentlichen Ordnung begründet werden, sowie der religiösen Freiheit und des Rechts auf Wehrdienstverweigerung aus Gewissensgründen.

mehr...


GUTE ARBEIT KANN MAN WÄHLEN, Lesben und Schwule auch!


Regelmäßig werden in vielen Betrieben und Institutionen ab fünf Beschäftigen Betriebs- und Personalräte gewählt. Auch der Bundesarbeitskreis Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender von ver.di ruft alle lesbischen, schwulen, bisexuellen und transgeschlechtlichen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zur Kandidatur als Betriebsrats- oder Personalratsmitglied, als Mitarbeitervertreter, Schwerbehinderten und Jugendauszubildenden Vertreter und aktiven Teilnahme an den Wahlen auf.

mehr...