Internationales

Neue ILO-Studie zur Diskriminierung am Arbeitsplatz veröffentlicht

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Neue ILO-Studie zur Diskriminierung am Arbeitsplatz veröffentlicht

Schwule und Lesben gehören zu den weltweit am meisten diskriminierten Gruppen am Arbeitsplatz, so das Ergebnis dieser Studie der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) die 2007 erschienen ist. Neben Homosexuellen führt der Bericht auch Behinderte und HIV-Infizierte als (Haupt-) Opfer von Benachteiligungen und Anfeindungen an. Am meisten betroffen seien weltweit jedoch die Frauen.

"Überall auf der Welt, unabhängig vom Reichtum oder dem politischen System, ist Diskriminierung anzutreffen", schreibt Manuela Tomei, die Autorin dieser im Anhang (leider nur auf engl.) nachzulesenden 127 Seiten starken Studie. "Diskriminierung ist eine unendliche Geschichte menschlicher Natur. Aber es ist etwas, das die Gesellschaft nicht länger hinnehmen kann" und "Diskriminierung gegen Schwule und Lesben sei erst vor kurzem als nicht hinnehmbar erkannt worden", Tomei kritisiert dort auch, dass Homosexualität nach wie vor in 75 Ländern der Erde bestraft wird. Auch seien meist illegale Aids-Tests bei Bewerbungen "extrem verbreitet".