Internationales

EGB zur Förderung der Gleichberechtigung

Internationales

EGB zur Förderung der Gleichberechtigung

(colin) Bei seinem Meeting in Brüssel am 4. Dezember 2008 nahm der EGB (Europäische Gewerkschaftsbund) die Empfehlungen für Aktionen und Aktivitäten zur Förderung von Gleichberechtigung, Respekt und Würde für Arbeitende ungeachtet ihrer sexuellen Orientierung oder Gender-Identität an.

Vorwort

Der EGB steht in vorderster Front bei der Verteidigung der Menschenrechte, der Gewerkschaftsrechte und der Gleichberechtigung für alle arbeitenden Menschen. Diese Verpflichtung schließt auch den Kampf für Gleichberechtigung und Nicht-Diskriminierung, für Respekt und Würde von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender-Werktätige (LGBT) ein.

In dem EGB Kongress Dokument, angenommen in Sevilla, 2007 heißt es:
„Die Gleichbehandlung ist, ein starkes Konzept eingebettet, in den Europäischen Vertrag, auf verschiedener Weise, in Direktiven im Jahr 2000 angenommen, und besonders in den internationalen Arbeitsstandards der ILO zu finden. Seine Durchführung verlangt eine enge Verbindung von Sozialpolitik und positiven Aktionen, um die Bedingungen zu schaffen, die es Arbeitern und Bürgern erlauben, Chancengleichheit uneingeschränkt zu genießen. Es ist weiter wichtig anzuerkennen, dass es in Europa mit 27 oder mehr Mitgliedsstaaten zunehmend wichtig wird, Unterschiede (Diversität) als etwas Positives in den europäischen Gesellschaften anzuerkennen und zu respektieren. Anstatt Gleichheit und Verschiedenheit (Diversität) als sich gegenseitige auschließende Konzepte zu betrachten, zieht der EGB Gleichheit und Diversität als komplementär und strebt nach Ermöglichung von Gleichheit, und während er gleichzeitig Verschiedenheit (Diversität) respektiert und schätzt.

Der EGB ist überzeugt, dass die Anerkennung der Werte von Diversität dabei hilft, ein gutes Team zu schaffen und gleichzeitig erreicht, dass Respekt die Basis für das Schaffen des Einzelnen und sein Engagement ist. Soziale Unterstützung ist das Umfeld, das alle Menschen benötigen um produktiv zu sein und einen Beitrag zu leisten. Schwarz oder Weiss, Mann oder Frau, jung oder alt und heterosexuell oder homosexuell: Es kommt uns allen zugute, wenn es Respekt, Würde und Gleichbehandlung in den Gewerkschaften, in der Gesellschaft insgesamt, und insbesondere am Arbeitsplatz gibt.