Internationales

Yogyakarta-Prinzipien

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Yogyakarta-Prinzipien

Globale Kampagne zum Schutz der Menschenrechte von Lesben und Schwulen

Hochrangige internationale Menschenrechtsexperten, unter anderem die frühere UN-Hochkommissarin für Menschenrechte, Mary Robinson, haben am 26.03.07 in Yogyakarta (Indonesien) einen Katalog von Richtlinien verabschiedet, der erstmalig einen globalen Standard für die Sicherung von Menschenrechten für Lesben, Schwule und Transgender formuliert.
Die Yogyakarta-Prinzipien sind der Anstoß für eine globale schwul-lesbische Menschenrechtskampagne. Ihr wichtigstes Anliegen ist die Bekämpfung von Gewalt und strafrechtlicher Verfolgung von Homosexualität. Lesben und Schwule dürfen von dem Schutz vor Gewalt und Übergriffen nicht länger ausgenommen werden. Wir fordern die Bundesregierung auf, sich für die weltweite Anerkennung dieser Prinzipien nachdrücklich einzusetzen.

Mit den Yogyakarta-Prinzipien reagieren die Experten auf zahllose und vielfältige Menschen- und Grundrechtsverletzungen gegenüber Lesben und Schwulen. Sie zeigen die ganze Spannbreite von Rechten, die Lesben und Schwulen zustehen. Jeder Grundsatz enthält detaillierte Anregungen zur rechtlichen Adaption.

Auch Deutschland ist im Lichte der Yogyakarta-Prinzipien verpflichtet, weitere Schritte zur Gleichberechtigung von Lesben, Schwulen und Transgender zu gehen. So ist beispielsweise die fortgesetzte Abwertung homosexueller Lebenspartnerschaften eine klare Verletzung des in Yogyakarta formulierten Grundrechtkatalogs.

Weitere Informationen, leider nur auf englisch, unter: http://yogyakartaprinciples.org